The Gate To The Rest Of The World

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Es war wirklich angenehm mal wieder mehr als eine Nacht an einem Ort zu bleiben. Nagasaki ist viel kleiner als ich es mir vorgestellt habe. Dafür gibt es aber etliche kleine teils überdachte Verkaufsgassen und Tempel. Da Nagasaki früher das Tor zur restlichen Welt war, gibt es hier einige Chinesische Bauwerke, von denen wir uns heute zwei Tempel und Chinatown angesehen haben. Die Insel der Holländer (die inzwischen keine Insel mehr ist) haben wir uns nur von außen angeschaut. Man spürt den chinesischen und westlichen Einfluss hier zwar deutlich aber erstaunlicherweise lange nicht so sehr wie in Matsue.
Ich habe heute auch rausgefunden wie dieser Reisteig, mit dem hier Süßigkeiten gemacht werden, hergestellt wird. Während wir durch die Straßen liefen kamen wir bereits an einer Versammlung von Menschen vor einem Schrein vorbei. Sie schienen mit großen Bambushämmern auf etwas einzuschlagen, wir konnten jedoch nichts genaueres erkennen. Ein wenig weiter wurden wir dann jedoch gleich zu einer weiteren dieser Ansammlung von Menschen eingeladen. In großen Steinbottichen wurde mit diesen Hämmern immer zu dritt Reis zerstampft. Promt wurde ich dazu aufgefordert es ebenfalls auszuprobieren und danach gab es auch gleich solche Reisteigbällchen mit Bohnenpaste und Erdbeeren. Sehr lecker!
Gestern haben wir uns die winzige Insel Hashima besucht. Sie ist auch aufgrund ihrer Form und Silhouette auch als Gunkanjima, auf Deutsch Kriegsschiff Insel, bekannt. Mit einem gar nicht mal so so kleinen Schnellboot brauchten wir immer noch gute 40 Minuten. Nach einem kurzen Zwischenstopp auf der größeren Nachbarinsel und dem dortigen Museum lagen wir dann mit unserem Schiff vor der kleinen Seestadt. Wie die Stadt in gerade mal 40 Jahren, nachdem sie von den letzten Bewohnern verlassen wurde, so sehr verfallen konnte ist echt erschreckend. Die Tour gab es leider nur auf Japanisch, doch wir hatten zuvor zumindest einen englischen Flyer in die Hand gedrückt bekommen und konnten so dennoch herausbekommen welches Gebäude früher mal welchen Zweck hatte. Auf dem Rückweg fing es dann an zu Hageln und wir waren froh über den warmen Innenraum des Schiffes.
Leider war der Himmel abends immer noch so trüb das wir das Besteigen des hiesigen Berges auf Heute verschoben. Heute hingegen sieht es nicht wirklich besser aus und wir entschieden uns doch schon vor Sonnenuntergang nach Beppu zu fahren. Dabei heißt es die Aussicht von Mt. Inasa sei bei Nacht die dritt schönste in ganz Asien. Ich wäre echt gerne noch da hoch, aber in Beppu erwartet uns bestimmt auch noch eine tolle Aussicht!

IMG_20141222_154938IMG_20141222_154944IMG-20141220-WA0018

IMG-20141223-WA0006IMG-20141223-WA0002IMG_20141223_125238IMG_20141223_125242IMG_20141223_125649IMG-20141223-WA0004

It was really nice to stay at one place for more than one night for once. Nagasaki is way smaller than I expected, but it got lots of tiny shopping streets and temples. Because Nagasaki used to be the gate to the rest of the world, there are some Chinese buildings here. We had a look at two of their temples and Chinatown today. We also saw the dutch island (which isn’t an island anymore) from the outside only, though. You could feel some of the western and Chinese influence but surprisingly not nearly as much as in Matsue.
Today I learned how this rice dough, that’s used to make sweets, is made. While we were walking through the streets we already saw a group of people who seemed to continuously hit something with big bamboo hammers. We couldn’t see more than that, though. However just a short walk down the street we were invited to join such a  group of people. They were stomping rice in huge stone bowls. Always three people around one bowl with different size hammers. Promptly I was invited to help them and we got some freshly made rice dough buns with bean paste and strawberries as filling. Tastes great!
Yesterday we took a boat to the small island Hashima, also called Gunkanjima, or in English Battleship Island, because of its silhouette resembling such a ship. Even with the not so small speedboat, it took about 40 minutes to get there. After a short stop on the bigger neighbour island, which houses the Hashima Museum, we got off our boat to take a look at the abandoned city. It’s quite shocking to see how thoroughly the city fell apart in the last forty years since its last inhabitants left. On our way back it started hailing so we were glad to be back in the warm interior room of our boat.
Sadly the sky was still really cloudy towards the evening and we decided to climb Mt. Inasa today instead. Today it didn’t look much better though and we decided to travel to Beppu a few hours earlier than planned. The view from up there is said to be one of the three best views in all of Asia at night, and I wish we could have seen it, but I am sure there are also great views awaiting us in Beppu!

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Leave a Reply