Steamcity

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So langsam wird es wohl mal Zeit für ein neues Update. Nach einer eiskalten Zugfahrt sind wir also in Beppu angekommen und standen erstmal am Bahnhof rum weil unsere Hosts sich nicht gemeldet hatten. Unten am Strand, nicht weit vom Bahnhof gab es jedoch ein Feuerwerk, also liefen wir einfach drauf los. Nach dem Feuerwerk fanden wir dort dann auch irgendwann unsere Gastgeber. Nachdem wir uns abends noch gut mit den beiden unterhalten haben ging es morgens dann aber weiter zum Hostel. Die beiden fuhren gestern noch selber in den Urlaub. Daher bleiben wir die restlichen Tage hier im Hostel und sind damit auch echt zufrieden.

Nachdem wir unsere Sachen hier abgestellt haben trafen wir uns mit einer Bekannten von Bekannten von mir, die uns die Stadt zeigen wollte. Mit Audrey ging es dann zu der ersten richtigen Heißen Quelle. In milchig blauem Wasser mit leichtem Schwefelgeruch konnten wir uns sehr gut entspannen. Danach probierten wir noch die hiesige Spezialitäten, Eier und Pudding die im Dampf der Quellen gekocht werden. Mal wieder sehr lecker! Die Eier werden je nach Quelle richtig dunkel und nehmen einen ganz eigenen Geschmack an!

Abends gab es dann das zweite Feuerwerk in zwei Tagen, doch diesmal hatten wir statt schweren Rucksäcken einen schönen Sitzplatz und konnten es wirklich genießen. Weil für mich immer gutes Essen zu einem gelungenen Abend gehört  probierte ich mich auch gleich noch durch die ganzen Köstlichkeiten die an den Essbuden angeboten wurden. Ein wenig unnötig wie sich danach herausstellte, denn das war noch nicht das Ende unseres Abends.

Von unserem Hostel wurde noch eine Weihnachtsfeier geschmissen. Es gab für 500¥ Eintritt ein Freigetränk nach Wahl (Sochi für mich) und ein großes Angebot an Speisen. Von Okonomiyaki, über Hühnchen bis zum Kuchen, gab es Alles. Es wurde noch ein sehr lustiger Abend an dem wir viele neue Leute aus aller Welt kennengelernt haben.

Am nächsten Tag nahmen wir die Höllentour in Angriff. Hier in Beppu gibt es neun besondere heiße Quellen die jeweils durch eine spezielle Eigenschaft hervorstechen und alle kochend heiß sind. Wegen den heißen Temperaturen (zwischen 75°C bis 150°C) werden sie auch als Höllen bezeichnet. Nur acht davon sind in der Höllentour inbegriffen. Die neunte, die Drachenhölle, hätten wir gerne noch gesehen, doch die war leider geschlossen. Die Ozean-, Glatzköpfige-Mönch-, Alligatorhöllen sowie Teufelsküche haben wir an einem Tag geschafft. Die ersten beiden sind mit weitem die besten gewesen. Die Ozeanhölle hat einen 200 Meter tiefen brodelnden Teich aus Azurblauen Wasser. Die Glatzkopfhölle heißt so, weil aus Schlammteichen besteht, bei denen das hervor blubbernde Wasser wie die kahlen Köpfe der Mönche aussieht. Die Aligatorenhölle hingegen ist absolut nicht zu empfehlen. Zwar gibt es hinter dem Eingang einen coolen grünen Teich mit orangenen Ablagerungen, aber dahinter finden sich zahlreiche winzige Alligatorenkäfige mit je einem Aligator drin. Darunter auch ein unwesentlich größerer Käfig mit geschätzen 40 davon die alle aufeinander hocken und sich bekriegen. Vielen fehlen Finger, Pfoten oder in mindestens einem Fall  ein ganzer Arm.
Dafür war die Teufelsküche, wie ich diese Hölle getauft habe, wieder interessanter. Die dunkelorangen Lehmquellen und der weitere kleinere azurblaue Teich wurden Früher wie Heute genutzt um zu Kochen.

Heute Abend ging es für mich dann noch zu einer weiteren heißen Quelle. Diesmal jedoch zu einer weniger traditionellen. Auf dem Dach eines riesigen Hotels befand sich hier ein riesiger Außenbereich mit einem treppenförmigen Hauptbecken. Ohne Zaun oder sonstige Hindernisse, keinen Meter von der Klippe weg, hatte man hier eine perfekte Sicht über die ganze Region. Dazu gab es noch eine Sauna mit einer Glasfront und der gleichen Aussicht. Außerdem gab es noch eine kleine Grotte in der sich der Dampf sammelt und so ein Dampfbad-Becken schafft. Das war zumindest der Bereich den ich besucht habe, im Preis (von nur 7€) inbegriffen war auch noch ein riesiger Wasserpark.
Den Rückweg musste ich laufen, denn der letzte Bus fuhr schon kurz nachdem ich ankam. Der Weg war aber angenehm und nicht allzu lang.

Auch wenn es inzwischen ein wenig slät ist möchtr ich euch allen noch ein frohes Weihnachten und schon mal ein frohes neues Jahr wünschen!

Heiße Quellen am ersten Abend:
Hot Springs on the first evening:

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Feuerwerk an Weihnachten:
Fireworks on Christmas:

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Die Höllen:
The Hells:

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Das Hotel auf dem Berg:
The hotel on the mountain:

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ENGLISH

I guess it’s time for a new update! After a freezing cold train ride we made it to Beppu. At first we just stood around the train station, not knowing where to go, because we were still waiting for a reply from our hosts. When we heard fireworks we just started walking down towards the beach and eventually found our hosts there after the fireworks had ended.
Because the two of them went on vacation themselves the day after we moved to a hostel nearby. It’s more on the traditional side and really nice.

After dropping of our bags there we met up with a friend of friends of mine, who wanted to show us some of the town.
Together with Audrey we went to the first onsen (natural hot spring to bathe in). We spent a while in the milky blue water and then had some eggs and pudding cooked using the onsen’s steam. Depending on the onsen, the eggs turn quite dark and get a really nice flavour!

On that evening we saw the second fireworks in two days, but this time we could actually enjoy it. Instead of our big backpacks we brought a matt to sit on and I bought myself some food from the many stalls.

I later found out I didn’t have to, because after the fireworks we went to our hostels Christmas party. For a 500¥ (3,40€) entrance fee we got lots of different kinds of food and a drink of our choice. (I tried some Sochi) They had everything from okonomiyaki, chicken to cake and chips. It was a great evening full of laughter and we met some new friends from all around the world!

The next day we did part of the hell tour.
Here in Beppu there are nine special hot springs, all with one certain feature. These are the hottest hot springs here (ranging from 75°C to 150°C), which is why they are also known as the hells. Only eight of them are included in the Hell Tour, though. We wanted to see the ninth one, the Dragon Hell, as well, but it was closed.
In one day we managed to see the Ocean-Hell, the Bald-Headed-Monk-Hell, the Alligator-Hell and as I nicknamed the next hell: Devils Kitchen.
The first two were by far the best! The Ocean-Hell is a beautiful 200 meter deep azure blue lake.
The Bald-Headed-Monk-Hell a cluster of thick mud pools. It got its name because when you look at the water bubbling out of the pool it looks a bit like monks sticking their head out. On some of our pictures- you can actually see faces in the bubbles.
The Alligator-Hell was awful, though. It did have a nice green and orange hot spring right behind the entrance, but behind it, it had lots of tiny cages for tons of alligators. The ones for single animals were just big enough that the could turn around and the one that was a bit bigger housed around 40 of them, sitting on top of each other and fighting. Lots of them were missing fingers, paws or in at least one case a whole leg.
Devils Kitchen was a bit more interesting. Here the locals use the hot water and hot steam of the small azure blue pond and brown clay springs to cook.

In the evening I went to another Onsen. This one wasn’t as traditional as the first one, but just as amazing, if not better. It’s situated on top of the roof of one of the hotels here, which is already on a mountain itself. It had a huge outdoor area with a big stairlike main pool. Without any fence or restriction, you could sit in the water right on the edge, not even a meter away from the cliff. From there you could see the whole region, all the way to the neighbouring towns. Beside this pool is sauna with a big glass front and the same amazing view. They also had a small grotto where all the steam from the hot water turned the room into a steam-room-pool. Also included in the price of 1000¥ (7€) was an adventure pool which I didn’t look at.

I had to walk back, because the last bus had already left shortly after I got there, but it was a nice walk and didn’t take too long.

It’s a bit late but I still wish you all a merry Christmas and a happy new year!

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