Hölle, Hölle, Hölle

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Gestern war ich mit einem Amerikaner, der hier in Japan als Englischlehrer arbeitet unterwegs.

Wir wollten uns den Mt. Takasaki anschauen. Auf diesem Berg sollen zahlreiche Affen rumlaufen, die man beobachten kann. Vor Ort waren wir dann aber doch sehr enttäuscht. Man kam gar nicht richtig auf den Berg raus und die Affen waren nur am Fuße des Berges in einem kleinen Park. Es war aber trotzdem ganz schön diese frei rumlaufen und spielen zu sehen, statt wie sonst in kleine Gehege gesperrt.

Anschließend ließen wir uns lebendig in heißem schwarzen Vulkansand begraben. Sonderlich heiß fand ich den Sand jedoch nicht. Zumindest nicht im Vergleich zu den Temperaturen den manche Onsen hier haben. Es war angenehm warm und ich hatte auch ruhig noch ein wenig länger im Sand liegen können.

Da gestern unser letzter voller Tag in Beppu war, wollte ich unbedingt noch die Chance nutzen und auch die Schlammquellen ausprobieren.
Es war zwar eine tolle Erfahrung aber nicht sonderlich anders als normale Onsen. Kann man mal probieren aber die ersten beiden Onsen bei denen ich war ziehe ich definitiv vor.

Heute haben wir eine sehr lange Zugfahrt vor uns und auch während ich dies hier schreibe sind wir noch nicht einmal in der Hälfte. Daher standen wir ein wenig früher als sonst auf um noch ein wenig vom Tag zu haben.
Da ich unbedingt noch die Bluthölle sehen wollte, beendeten wir die angefangene Höllentour heute.
Die Geysirhölle brach auch kurz nachdem wir da waren aus und war zwar interessant zu sehen aber nicht sonderlich spektakulär.
Direkt nebenan in der Bluthölle gab es einen großen Dampfenden Teich dessen Grund mit so viel rotem Lehm bedeckt ist, dass auch das Wasser rot wirkt.
Eine kurze Busfahrt entfernt waren wir bei der Fischhölle. Hier erwartete uns eine schöne weiße Quelle und riesige Fische.
Die letzte Hölle, die Berghölle, war hingegen ähnlich der Aligatorhölle. Kleine dreckige Käfige für etliche Tiere. Die Quelle hier war winzig doch man konnte den Dampf beobachten der aus dem Boden und kleinen Ritzen im Gestein hervorquoll. Zwar nicht sonderlich interessant angelegt, aber ein deutlich besseres Konzept, als der Zoo, stellte der Kaktusgarten dar. Mit dem Dampf der Quelle beheizt waren hier in einem Durchgangshaus viele verschiedene Kakteenarten ausgestellt.

Ich verstehe wirklich nicht wieso die Leute her meinen Tiere bei den Höllen ausstellen zu müssen. Das lässt mich denken, dass sie selber nicht davon überzeugt sind, dass die Quellen an sich interessant genug sind. Wenn dem so sein sollte, sollten sie lieber die Preise senken oder ein zusätzliches Angebot schaffen, dass auch tatsächlich etwas mit der jeweiligen Quelle zu tun hat.

Mehr Höllen:
More hells:

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ENGLISH

Yesterday I spent with an American guy who works as an English teacher here in Hiroshima.
We wanted to go up to Mt. Takasaki, where lots of monkeys are supposedly running around everywhere, but when we got there we were kinda disappointed. You couldn’t really get up to the top of the mountain and the monkeys were all in a park at the foot of the mountain. It was still nice to watch them run around and play freely.

We then got ourselves buried alive in steaming hot black volcanic sand. The sand bath wasn’t as hot as I had expected, based on the hot temperatures of some onsen. I could have stayed there for a lot longer!

Because yesterday was our last full day in Beppu I didn’t want to miss my chance to try out the mud baths as well. So in the evening, I went up to another mountain for this special onsen. It was a nice experience, but nothing too special. My favourite places are still the two first onsen I tried!

Today we still got a long train ride before us. Even now while I am writing this we haven’t even reached the halfway point. But because of that, we got up a little earlier than usual to pack up and still get something out of the day.

I really wanted to see the blood-hell so we finished our Hell tour today.
The Geysirhell spouted out water just a few minutes after we got there. It was cool to see, but not super spectacular.
Next door was the Bloodhell with its huge pond. The pond is filled with so much red clay, that the water itself looks kinda redish. It’s really cool!
Just a short bus ride away was the Fishhell. Here we got to see a beautifull big white pond and some huge fish in an aquarium.
The Mountainhell turned out very similar to the Alligatorhell. Lots of tiny and dirty cages for lots of animals. The spring here was tiny, but we could watch the massive amounts of steam rise from the earth and cracks between stones. A better concept then keeping animals there was to use the hot steam to heat a cactus garden.

I really don’t get why they have to keep animals at some of the hells it’s not what people are there for and makes me think that they don’t believe that what they have to offer is worth a visit on its own. If they feel that way they should just lower their prices or do something that actually has something to do with the hot spring there.

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2 Responses

  1. Corinne December 29, 2014 at 14:46 |

    Ich kann es kaum erwarten deine Fotos von der Kamera zu sehen und die live Komentarte dazu hören.

    Reply

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